Greifswald sollte selbst für ÖPNV zuständig sein
Klimaschutzbündnis Greifswald 2020: Das Klimaschutzbündnis Greifswald 2020 begrüßt die Absicht der Universität- und Hansestadt Greifswald, mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald über eine Rückholung des ÖPNV zu verhandeln.
Eine entsprechende Initiative wurde von der Projektgruppe „Klimaschutz“ als Arbeitsgremium des Bündnisses einstimmig unterstützt. Dies sollte unter dem von der Bürgerschaft erklärten Vorbehalt geschehen, dass die Finanzierung geklärt ist und die damit einhergehenden Ent- und Belastungen für die Stadt im Rahmen einer ordnungsgemäßen Haushaltsführung verantwortbar sind.Der Öffentliche Personennahverkehr gewinnt im Zuge des demographischen Wandels und der Energiewende immer mehr an Bedeutung und ist für den Klimaschutz unverzichtbar. In der Fahrradstadt Greifswald steigen die Fußgänger und Radfahrer immer mehr in Schlechtwetterperioden auf den ÖPNV um. Insofern ist die ökologische Kombination Fußgänger-, Radverkehr- und öffentlicher Personennahverkehr schon heute ein bewusster Gegenentwurf zum Auto in Greifswald. Darüber hinaus sind künftig weitere Erleichterungen wie mehr Fahrradstellplätze oder Radstationen geplant. Nur durch dieses integrierte Angebot wird der Umstieg auf das Rad oder den ÖPNV als sinnvolle Alternative zum Auto möglich. Für eine künftige Klimaschutz-, Umwelt- und Sozialpolitik ist es daher unverzichtbar, dass Greifswald als Oberzentrum weiterhin für den ÖPNV zuständig ist.
Quelle: Pressestelle der UHGW, Andrea Reimann